Übersicht für Professor:innen und Dozent:innen

Was ist das DLZ?

Die Abkürzung DLZ steht für Digitales Lernzentrum. Mit diesem Namen beschreibt es auch schon einen Sinn und Zweck:
Eine Nachbildung der realen Lernzentren am Fachbereich 18 auf die Chatplattform Matrix.

Aufbau

Jede Person mit einer TU-ID kann sich im DLZ anmelden. Es wird folglich kein extra Account benötigt. Dies gilt auch für Studierende außerhalb des Fachbereich 18. So können zum Beispiel auch Personen der Fachbereiche 16 und 20 teilnehmen.

Im DLZ gibt es für jedes Modul des Fachbereich 18 einen öffentlichen Raum, in dem sich Studierende zu den Inhalten und der Organisation der Module austauschen können. Zusätzlich gibt es die gleichen Räume wie im realen Lernzentrum des S3|10. Dazu gehört auch ein HiWi-Raum, in dem Studierende den HiWis Fragen zu Modulen oder Übungsaufgaben stellen können. Neben den öffentlichen Räumen können Studierende auch private Räume, zum Beispiel für ihre eigene Lerngruppe, erstellen.

Wofür wird das DLZ genutzt?

In erster Linie sollen im DLZ Studierende miteinander fachliche Inhalte diskutieren können. Der Vorteil an einer Chatplattform ist hierbei, dass das Ganze entspannt geschehen kann. Dies soll auch den Erstkontakt und die Lerngruppenfindung unter den Studierenden fördern. Außerdem sollen HiWis für eine kompetente Beantwortung fachlicher Fragen sorgen.

Letztlich sollen Sprechstunden über das DLZ stattfinden können. Um dies zu vereinfachen wurde auch eine Möglichkeit für Voice- und Videochats sowie Screensharing eingebaut.

Was ist der Unteschied zu den Moodle-Foren?

Unser Ziel ist der direkte Austausch zwischen Studierenden. Durch die entspanntere Atmosphäre sollen die Studierenden im DLZ weniger Hemmungen haben, Fragen zu stellen. Außerdem können sie mit einer relativ zügigen Antwort durch die HiWis oder Kommiliton:innen rechnen. Dadurch werden WiMis entlastet und es wird sichergestellt, dass auch kleinere Fragen wahrgenommen werden und nicht verloren gehen.

Moodle-Foren behalten hierbei ihre hohe Relevanz für die digitale Lehre bei. Sie bleiben nach wie vor der Anlaufpunkt für tiefgreifende Fragen zum Vorlesungsstoff, die häufig von Betreuer:innen der Veranstaltungen beantwortet werden müssen.

Die Räume im DLZ sind im Gegensatz zu den Moodle-Kursen semesterübergreifend und bieten den Studierenden auch die Möglichkeit kleinere Dateien untereinander auszutauschen.

Warum das DLZ und nicht Zoom für Sprechstunden nutzen?

Der Vorteil des DLZ ist, dass Teilnehmende hier zeitnahe Pushbenachrichtigungen empfangen können, wenn zum Beispiel vergessen wurde, dass eine Sprechstunde stattfindet oder Antworten auf Fragen geschickt wurden. Im Gegensatz zu Zoom bleiben hier schriftliche Antworten auf Fragen erhalten, sodass auch andere Studierende Vorteile daraus ziehen können.

Weiterhin finden Sprechstunden über das DLZ an einem Ort statt und Teilnehmende haben nicht mehr unzählige Links zu Zoom-Meetings. Darüber hinaus ist das DLZ eine wesentlich datensparsamere Plattform, da sie am Fachbereich 18 gehostet wird und kein externer Account benötigt wird. Es muss auch kein Programm installiert werden, wenn es in vollen Umfang genutzt werden möchte.

Ausblick

Derzeit arbeiten die Teams des DLZ und der Plattform lectureStudio an einer Einbindung des Chats in die Aufzeichnungsplattform von lectureStudio, sodass er wie eine persistente Version des Chats in Zoom fungieren kann.